Meine Methoden
Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz dient dazu, Menschen bei der Überwindung individueller, nicht in schwerem Maß krankheitswertiger Problemstellungen oder Schwierigkeiten zu unterstützen. Mit speziellen psychologischen Techniken (Fragetechniken, Übungen, Rollenspiel, Gespräche etc.) werden zielgerichtet Veränderungen im Erleben und Verhalten der Klienten angestoßen. Grundlage des Behandlungserfolges ist dabei die vertrauensvolle Beziehung zwischen KlientIn und TherapeutIn. Menschen, die mentale und emotionale Folgen von Stress erleben und erleiden, weil Sie bisher keinen Ausstieg aus der Stressspirale gefunden haben, finden ebenso den Weg in meine Praxis wie Menschen, die von aktuellen Herausforderungen überfordert sind, unzufrieden sind in manchen Lebensbereichen und/oder den Wunsch haben, etwas in ihrem Leben zu verändern, ohne aus ihren Bezugssystemen „aussteigen“ zu müssen um mehr als bisher eigene Ziele und Wünsche zu verwirklichen. Ich betrachte meine KlientInnen ganzheitlich und arbeite interdisziplinär nach gestalttherapeutischen Prinzipien. Ich fördere den Menschen in seiner Entwicklung und seinen Ausdrucksmöglichkeiten.
Neben einer Vielfalt gestalttherapeutischer Interventionen arbeite ich mit Interventionen aus Improvisationstheater,
der körperzentrierten Theaterarbeit, dem NLP, der Transaktionsanalyse, der gewaltfreien Kommunikation, der systemischen Arbeit und der Kinesiologie. Außerdem biete ich Entspannungstraining an. Insbesondere das autogene Training und die progressive Muskelentspannung helfen Ihnen dabei, wieder erholungsfähig zu werden und eine gesunde Basis an psychischer und körperlicher Kraft zu schaffen.
Der Entwicklungsweg des Einzelnen ist immer ein individueller. Deshalb greife ich auf diese Methodenvielfalt zurück: damit Sie Ihren Weg auf Ihre Weise und in Ihrem Tempo gehen können.
Zudem sehe ich meine Klienten als Individuen, die in verschiedenen inneren und äußeren Systemen (Familie, Arbeitsplatz, Freunde etc.) leben und sich dort ihren Platz gestalten. So bewahre ich in der Beratung meiner Klienten immer auch den Blick für die komplexen Systeme, in denen sie sich bewegen.
Und nicht zuletzt ist es ist mir wichtig, dass sich meine Klienten wenn notwendig auch an Spezialisten wie z.B. Allgemein- und Fachärzte oder Fachtherapeuten wenden. In bestimmten Fällen kann das die Voraussetzung für die weitere Zusammenarbeit sein.
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In einem Bild: Jeder Mensch entwickelt in seiner Kindheit eine persönliche Lebensmelodie, die aus verschiedenen Tönen besteht. Manche empfinden, dass ihre Melodie nicht harmonisch klingt, was durch eine Midlife-Crisis, gesundheitliche Rückschläge oder das Bedürfnis nach Neuem verursacht werden kann. Einige versuchen, eine neue Melodie zu erlernen, doch oft dringt die alte wieder durch. Andere übertönen ihre innere Musik und klingen dabei wie ihre Eltern, was zu Unzufriedenheit und psychischen Problemen führen kann. Die Lösung liegt darin, liebevoll auf die eigene Melodie zu hören und neue Elemente zu integrieren.
Das Ziel der Gestalttherapie ist es, ein harmonischeres Leben zu gestalten. Sie wurde von Fritz und Laura Perls sowie Paul Goodman entwickelt und basiert auf einer phänomenologischen Sichtweise, die den Fokus auf das Hier und Jetzt legt. Die Therapie ist erfahrungsorientiert und lädt zu kreativen Experimenten ein, um die innere Erlebenswelt zu erforschen. Anstatt zwischen "gesund" und "krank" zu unterscheiden, hinterfragt die Gestalttherapie, wie Bedürfnisse nicht erfüllt werden. Ziel ist die Entwicklung eines selbstverantwortlichen Selbst, das in Kontakt mit sich und anderen tritt. Der Therapeut agiert als gleichberechtigter Begleiter, der dem Klienten hilft, unbewusste Muster zu erkennen und gesündere Verhaltensweisen zu entwickeln. Gestalttherapie unterscheidet sich von der Gestaltungstherapie. -
Die Systemische Sichtweise befasst sich mit der sozialen Natur des Menschen und der Bedeutung von Gruppen für unser Verhalten und Wohlbefinden. Es wird deutlich, dass die Zugehörigkeit zu einer Gruppe ein fundamentales Bedürfnis ist, das oft über die individuelle Autonomie gestellt wird.
Wenn Menschen Schwierigkeiten im zwischenmenschlichen Bereich haben, kann es hilfreich sein, die Dynamiken innerhalb ihrer sozialen Systeme zu betrachten. Indem man versteht, wie man sich in diesen Gruppen verhält und welche unausgesprochenen Regeln gelten, kann man oft neue Perspektiven gewinnen und Veränderungen anstoßen.
Die systemische Sichtweise bietet wertvolle Ansätze, um diese Dynamiken sichtbar zu machen. Methoden wie die Aufstellungsarbeit können dabei helfen, die eigenen Erfahrungen und Beziehungen zu reflektieren und neue Wege zu finden, um mit Herausforderungen umzugehen. -
Menschen unterscheiden sich in der Art und Weise, wie sie bestimmte Situationen, sich selbst, andere Menschen, ihre Beziehungen, ihre berufliche Tätigkeit und den Alltag erleben. Je nachdem, wie Sie sich und Ihre Umwelt wahrnehmen, dabei denken, fühlen und diese Gefühle bewerten, kann ein und dieselbe Situation von einem als angenehm und wohltuend und von einem anderen als schwierig und belastend erlebt werden.
In diesem Sinne erschafft jeder einzelne Mensch seine eigene und einzigartige Realität. Mit anderen Worten: Sie erleben immer wieder nur das, was Sie bereits kennen und (unbewusst) zu erleben erwarten.
Neuro-Linguistisches Programmieren (NLP) zeigt, wie wichtig die individuelle Wahrnehmung und die subjektiven Erfahrungen eines Menschen sind, es widmet sich also dem Studium der menschlichen Subjektivität und bietet Werkzeuge, um diese Wahrnehmungen zu verstehen und zu verändern, was zu einer verbesserten Kommunikation und mehr Handlungsfreiheit führen kann.
Mit einer Fülle von Interventionen bietet NLP hilfreiche Interventionen für die individuelle Persönlichkeitsentwicklung. -
Kinesiologie (griech. kinesis = Bewegung, logos = Lehre) ist die Wissenschaft der Bewegung und befasst sich mit dem Zusammenspiel von Nerven, Muskeln und Knochen sowie deren Einfluss auf Haltung und Bewegungsabläufe. Sie vereint westliche und asiatische Methoden wie Chiropraktik, Ernährungslehre, Akupunktur sowie Erkenntnisse aus Neurowissenschaft und Physiognomik.
Die Methode geht auf den Chiropraktiker Dr. George Goodheart zurück, der 1964 den Muskeltest entwickelte. Dieser erfasst ohne Apparate physische und psychische Vorgänge im Körper. Die Angewandte Kinesiologie betrachtet den Menschen ganzheitlich – körperlich, biochemisch und psychisch.
Hauptziel ist die Gesundheitsförderung, meist präventiv. Kinesiologie ist keine Heilmethode, kann aber Heilungsprozesse unterstützen. Besonders hilfreich ist sie zur Förderung geistiger Fähigkeiten, Stressabbau, Entspannung und Konzentration.
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Entspannungstraining in meiner Praxis
Als lizenzierte Entspannungspädagogin biete ich individuelles Entspannungstraining an – ideal bei Stress, Prüfungen oder Schlafproblemen. Ich lehre autogenes Training (Schultz) und progressive Muskelentspannung (Jacobson), zwei bewährte Methoden zur Förderung von Erholung und Regeneration.
Durch regelmäßiges Üben lernt der Körper, auch im Alltag zur Ruhe zu kommen. Entspannungstechniken helfen u. a. bei Verspannungen, Kopfschmerzen, Bluthochdruck, Stress und Schlafstörungen. Zudem fördern sie Wohlbefinden, Konzentration und persönliche Entwicklung.
Ich berate Sie gerne, welche Methode für Sie die richtige ist!